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Drensteinfurt eine Nummer zu groß

Am Ende war die Niederlage zwar etwas zu deutlich, aber im Großen und Ganzen nicht unverdient. Die Gastgeber aus Drensteinfurt waren einfach zu stark. Bereits beim Einspielen wurde klar, dass an diesem Tag eine schwierige Aufgabe auf die Hervester Mädels warten sollte. Besonders Julia Kresin bekam die Stärke ihrer Gegnerin deutlich zu spüren, konnte aber immerhin einen Ehrenpunkt im 2. Satz verbuchen (0:6,1:6). Ähnlich schwer hatten es derweil ihre Mitstreiterinnen Anna Schubert-Rölleke und Sara Raschke.

 

Sara wirkte fast selbst überrascht, dass sie den 1. Satz so deutlich für sich verbuchen konnte. Im 2. Satz fand ihre Kontrahentin aber immer besser ins Spiel und entschied das Match letztendlich verdient für sich (6:3,2:6,0:6). Anna Schubert-Rölleke ließ es sich in ihrem Match zu keiner Zeit anmerken, dass sie nachts noch stundenlang mit der Überflutung des hauseigenen Kellers gekämpft hatte. Sie hielt vor allem im ersten Satz tapfer dagegen. Im 2. Satz dann hatte ihr Gegenüber sich dann aber auf ihre Spielweise eingestellt und ließ nicht mehr viele Punkte zu (5:7 1:6).

 

Auch Toni Hütter lieferte derweil einen heißen Fight an Position 6. Zumindest dieser Punkt wäre absolut verdient gewesen. Mit dem denkbar knappen Ergebnis von 7:6, 2:6, 4:6 blieb allerdings auch dieser leider in Drensteinfurt. Ebenso erfolglos kämpfte Jana Mengede um einen Punktgewinn für Hervest. Mit 1:6, 6:2 und 4:6 ging ein weiteres Drei-Satz-Match an diesem Tag verloren. Einzig Fridi Hütter blieb es vergönnt, den Ehrenpunkt für die Mannschaft einzufahren. Sie hielt sich konsequent an ihren Vorsatz, "dieses Jahr kein Spiel zu verlieren" und siegte mit 6:4,7:6.

 

Trotz der gar nicht so deutlichen Bilanz von 82:52 Spielen nach den Einzeln stand zu diesem Zeitpunkt also die Niederlage schon fest. Nach eingehender Diskussion entschied man sich dann dafür, die "Ungunst" der Stunde zu nutzen und mit der Aufstellung ein bisschen zu experimentieren. Es sei direkt vorweg gegriffen: Auch eine andere Aufstellung hätte vermutlich kein anderes Resultat ergeben. Fridi und Jana waren im ersten Doppel ebenso auf verlorenem Posten (1:6,1:6) wie Anna und Sara im Zweiten (2:6,0:6). Julia und Toni retteten aber mit einer überzeugenden Leistung die Doppel-Ehre (6:1, 4:6,10:6) und sorgten damit zumindest für einen versöhnlichen Tagesabschluss.

 

Damit stehen die Damen aktuell auf Platz 3 der Tabelle. Am kommenden Samstag steht auf heimischer Anlage die nächste Begegnung gegen den Tabellen-Fünften Brukteria Dreierwalde an. 

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